iPhones in der Primarschule (Versuch in Goldau)

In der Zeitschrift „Bildung Schweiz“ Ausgabe 11a/2011, Seite 25/26 findet man eine Art kurzen Schlussbericht zum Versuch an der Primarschule Goldau, in welchem eine 5. Klasse komplett mit iPhones ausgestattet wurde.

Entscheidend an den Schlussfolgerungen zum Versuch finde ich, dass die Kinder nicht in erster Linie den technischen Umgang mit den Geräten gelernt haben (dies muss man Jugendlichen wohl kaum intensiv beibringen), sondern, dass die Kinder gelernt haben, wann der Einsatz der neuen Medien sinnvoll ist (vgl. obengenannter Artikel). Ich glaube, dies ist der zentrale Punkt in der Medienbildung. Das erlernen von neuen Technologien (z.B. Umgang mit iPhones) darf nicht im Zentrum stehen, da diese Geräte spätestens in zwei Jahren sowieso schon wieder veraltet sind. Erkenntnisse zum sinnvollen Einsatz von neuen Medien, welche vermehrt in der Schule vermittelt werden sollten, bleiben aber hoffentlich länger gültig und bereiten die Jugendlichen eher auf ihr Leben vor.

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