Soll ich die News vergessen?

Kommentar zum Artikel „Vergessen Sie die News – für eine gesunde Nachrichtendiät“ von Ralph Dobelli

Als ich die ersten Zeilen des Artikels las, musste ich sofort an T* denken. T hat mir während der Fastenzeit 2016 berichtet, dass er (mindestens) bis Ostern eine Newsdiät macht. Was er von seinen ersten Erfahrungen berichtete, faszinierte mich. Selber wollte ich seinem Beispiel nicht folgen, weil …

… ich Angst hatte, etwas Wichtiges zu verpassen bzw. von dem abgeschnitten zu sein, was in der Welt passiert.

… News für mich Unterhaltung und „Zeitüberbrücker“ sind (z.B. wenn ein Zug Verspätung hat). Weiterlesen

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Neue Medien in der Pädagogik

Der Beitrag in der SRF Rundschau vom 18. Januar zum Thema „Computer für die Kleinsten“ 1 hat mich zu diesem Blogeintrag animiert. Es ist für mich wenig überraschend, dass der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft an den Schulen unterschiedlich begegnet wird. Natürlich sind die portraitierten Schulen Regensdorf und Zätzwil als Anschauungsbeispiele zu verstehen und in diesem Sinnen nicht repräsentativ für eine allgemeine Tendenz, doch während in Regensdorf digitale Lehrmittel scheinbar schon als alltägliche Hilfsmittel interaktiv verwendet werden, sehe ich hier im Beitrag eine Schulklasse, welche – wohl im Dachstock eines Schulhauses im Emmental – ungeduldig warten muss, bis ihr Browser eine einfache Internetseite öffnet! Dem Klassenlehrer sind die Hände gebunden; was kann er dafür, dass die nötige Infrastruktur fehlt. Aber wenn ich die Aussagen des Schulleiters höre, welcher sagt, der Umgang mit digitalen Medien soll sich auf ein Minimum beschränken und die Schüler hätten im Anschluss an die Volksschule im Rahmen ihrer Berufsbildung noch immer die Möglichkeit sich intensiver mit solchen Themen zu beschäftigen, so frage ich mich, ob dies nicht viel eher eine Haltungs- statt eine Ressourcenfrage ist? Denn in den Aussagen des Schulleiters  schwingen kulturpessimistische, respektive bewährpädagogische Untertöne mit. Weiterlesen

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Digitalisierung als Bedrohung – Digitalisierung als Chance

In der Science Fiction begegnet man dem Szenario immer wieder: Maschinen überflügeln die Menschen punkto Intelligenz und erlangen ein eigenes Bewusstsein. Oft hat das zur Folge, dass ein Krieg zwischen Maschinen und Menschen ausbricht – mit schlechten Karten für letztere (z.B. Terminator, Battlestar Galactica, Matrix). Andreas Brandhorst hat in einigen seiner Romane (u.a. Das Kosomotop) einen Gegenentwurf geschaffen. Dort gibt es Supercomputer in gewaltiger Grösse, die durch das All schweben und eigenständig handeln – Magister oder Koryphäen genannt. Für sie wäre es ein Leichtes, die Menschheit zu vernichten, sie kooperieren aber mit ihr und mit zahlreichen anderen Zivilisationen. Das gebietet ihnen der Respekt vor ihren Erschaffern. Weiterlesen

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